Das Jahr 2024 ist für die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek wieder einmal ein herausforderndes Jahr gewesen. Die Turbulenzen in Wirtschaft und internationaler Politik, die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, die Unsicherheiten angesichts der hohen Inflation im Jahr 2023 und ihre Fortsetzung im Jahr 2024 haben auch die Stiftungsarbeit vor große Herausforderungen gestellt. Aber dank der umsichtigen und diversifizierten Anlagestrategie, die die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek seit ihrer Gründung im Jahr 1999 verfolgt, konnten Verwerfungen vermieden und das nötige Kapital erwirtschaftet und ausgeschüttet werden. Das sichert weiterhin den Betrieb und die öffentlichkeitswirksame Arbeit von Siebenbürgen-Institut mit Bibliothek und Archiv, das unter der Trägerschaft des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrats e.V. steht. Damit wird die Zentrale unseres gemeinsamen kulturellen und historischen Gedächtnisspeichers fortgesetzt.
Höhepunkt war die Feier am 29. Juni 2024 zum 25-jährigen Jubiläum der Stiftung Siebenbürgische Bibliothek auf Schloss Horneck. Dabei blickten die zahlreichen Anwesenden auf ein Vierteljahrhundert der fruchtbaren und erfolgreichen Anstrengungen unserer Gemeinschaft und der ehemaligen, an der Stiftungsarbeit beteiligten Landsleute zurück. Erneut wurde deutlich, wie wichtig und zentral die gemeinsamen Anstrengungen sind, um unsere Geschichte und Kultur für zukünftige Generationen zu sichern. Denn das, was wir heute nicht bewahren und für die Zukunft in Bibliothek und Archiv erschließen, geht für immer verloren. Dies stellt die Stiftungsarbeit vor große Herausforderungen, was die langfristige finanzielle Absicherung des Siebenbürgen-Instituts betrifft, denn obwohl das Stiftungsvermögen mittlerweile deutlich über dem ursprünglich angestrebten liegt, wird tatsächlich ein Vielfaches davon benötigt, um das Siebenbürgen-Institut mit seinen Beständen und Mitarbeitern dauerhaft und unabhängig von der öffentlichen Hand abzusichern. Hierbei ist die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek besonders auf die finanzielle Solidarität und Unterstützung unserer Gemeinschaft angewiesen. Ohne sie wird es auf lange Sicht nicht möglich sein, dem Stiftungszweck gerecht zu werden.
Trotz des fortgesetzten Trends eines leider zu verzeichnenden rückläufigen Spendenaufkommens sind Stiftungsvorstand und Stiftungsbeirat allen Unterstützern, die uns und somit das Siebenbürgen-Institut finanziell zukunftssicher aufstellen wollen, für ihr Engagement außerordentlich und aufrichtig dankbar. Wir bauen und zählen weiterhin auf Sie und hoffen, dass sich der Kreis der „Willigen“ erweitert.
Neben Einzelspenden sowie Zuwendungen anlässlich diverser Anlässe (Geburtstage, Jubiläen, Trauerfeiern, etc.) und Vermächtnissen ist die Einrichtung einer Unterstiftung eine einzigartige Möglichkeit, das Andenken an wichtige Menschen für die Zukunft zu bewahren und sichtbar zu machen.
Aus diesem Grund freut sich der Stiftungsvorstand sehr, dass das neue Jahr 2025 mit der Gründung einer weiteren, unselbständigen Unterstiftung beginnen konnte. Das Ehepaar Renate und Joachim Hellriegel hat sich nach langjähriger und großzügiger Spendentätigkeit entschlossen, zusätzlich eine eigene Unterstiftung ins Leben zu rufen. Mit diesem Schritt möchten sie nicht nur mit gutem Beispiel vorangehen, sondern auch an eine bemerkenswerte Persönlichkeit erinnern, die sowohl für ihre Familie als auch für die sächsische Gemeinschaft von besonderer Bedeutung ist. Es handelt sich um D. Dr. Georg Adolf Schuller, den bekannten Biografen von Samuel von Brukenthal und Johann Filtsch. In nebenstehendem Beitrag erläutern Renate und Joachim Hellriegel ihre Motivation zur Einrichtung der Unterstiftung und geben einen kurzen Einblick in Leben und Wirken des auf diese Weise Geehrten.
Vorstand und Beirat der Stiftung danken herzlich den beiden Stiftern für ihr langjähriges Engagement, das in der Gründung der Unterstiftung seinen vorläufigen Höhepunkt gefunden hat. Verbunden mit diesem Dank ist auch die Hoffnung, dass dieses Beispiel möglichst viele Nachahmer findet und weitere Unterstiftungen gegründet werden. Es soll an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen werden, dass eine namensgebundene Unterstiftung einer Mindestausstattung von 10 000 Euro bedarf. Sie dient automatisch der Sicherung unseres kulturellen Gedächtnisses in Gundelsheim.
Ein Schwerpunkt im letzten Jahr bestand darin, die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek und deren Stiftungszweck einer größeren (sächsischen) Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dazu wurden anlässlich des Heimattages in Dinkelsbühl sowie des „Großen Sachsentreffens“ in Hermannstadt Präsentationen durchgeführt, die über die Aufgaben und Ziele der Stiftung informieren.
JEDE SPENDE ZÄHLT und hilft, den Kapitalstock der Stiftung auszubauen, und damit hilft JEDE SPENDE auch, unsere 900-jährige Geschichte zu bewahren und künftigen Generationen zugänglich zu machen.
Spender und Spenderinnen haben nach wie vor als Vorteil die steuerliche Absetzbarkeit der Spenden, falls gewünscht, die Veröffentlichung in den Spenderlisten oder ab einem Betrag von 1000 Euro einen Eintrag in der Stiftertafel.
Der Vorstand der Stiftung Siebenbürgische Bibliothek hofft, dass wir gemeinsam den bislang erfolgreichen Weg fortsetzen können!
Weitere Informationen, Stiftertafeln und Fotos sind zu finden unter: www.stiftung-siebenbuergische-bibliothek.de
Der Vorstand
Das Konto der Stiftung Siebenbürgische Bibliothek bei der Volksbank Oberberg eG, BIC: GENODED1WIL,
hat die IBAN: DE75 3846 2135 0211 0290 13.
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Erstellt am 1. April 2025 von admin
Eine Rückschau und eine neue Unterstiftung
Das Jahr 2024 ist für die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek wieder einmal ein herausforderndes Jahr gewesen. Die Turbulenzen in Wirtschaft und internationaler Politik, die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, die Unsicherheiten angesichts der hohen Inflation im Jahr 2023 und ihre Fortsetzung im Jahr 2024 haben auch die Stiftungsarbeit vor große Herausforderungen gestellt. Aber dank der umsichtigen und diversifizierten Anlagestrategie, die die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek seit ihrer Gründung im Jahr 1999 verfolgt, konnten Verwerfungen vermieden und das nötige Kapital erwirtschaftet und ausgeschüttet werden. Das sichert weiterhin den Betrieb und die öffentlichkeitswirksame Arbeit von Siebenbürgen-Institut mit Bibliothek und Archiv, das unter der Trägerschaft des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrats e.V. steht. Damit wird die Zentrale unseres gemeinsamen kulturellen und historischen Gedächtnisspeichers fortgesetzt.
Höhepunkt war die Feier am 29. Juni 2024 zum 25-jährigen Jubiläum der Stiftung Siebenbürgische Bibliothek auf Schloss Horneck. Dabei blickten die zahlreichen Anwesenden auf ein Vierteljahrhundert der fruchtbaren und erfolgreichen Anstrengungen unserer Gemeinschaft und der ehemaligen, an der Stiftungsarbeit beteiligten Landsleute zurück. Erneut wurde deutlich, wie wichtig und zentral die gemeinsamen Anstrengungen sind, um unsere Geschichte und Kultur für zukünftige Generationen zu sichern. Denn das, was wir heute nicht bewahren und für die Zukunft in Bibliothek und Archiv erschließen, geht für immer verloren. Dies stellt die Stiftungsarbeit vor große Herausforderungen, was die langfristige finanzielle Absicherung des Siebenbürgen-Instituts betrifft, denn obwohl das Stiftungsvermögen mittlerweile deutlich über dem ursprünglich angestrebten liegt, wird tatsächlich ein Vielfaches davon benötigt, um das Siebenbürgen-Institut mit seinen Beständen und Mitarbeitern dauerhaft und unabhängig von der öffentlichen Hand abzusichern. Hierbei ist die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek besonders auf die finanzielle Solidarität und Unterstützung unserer Gemeinschaft angewiesen. Ohne sie wird es auf lange Sicht nicht möglich sein, dem Stiftungszweck gerecht zu werden.
Trotz des fortgesetzten Trends eines leider zu verzeichnenden rückläufigen Spendenaufkommens sind Stiftungsvorstand und Stiftungsbeirat allen Unterstützern, die uns und somit das Siebenbürgen-Institut finanziell zukunftssicher aufstellen wollen, für ihr Engagement außerordentlich und aufrichtig dankbar. Wir bauen und zählen weiterhin auf Sie und hoffen, dass sich der Kreis der „Willigen“ erweitert.
Neben Einzelspenden sowie Zuwendungen anlässlich diverser Anlässe (Geburtstage, Jubiläen, Trauerfeiern, etc.) und Vermächtnissen ist die Einrichtung einer Unterstiftung eine einzigartige Möglichkeit, das Andenken an wichtige Menschen für die Zukunft zu bewahren und sichtbar zu machen.
Aus diesem Grund freut sich der Stiftungsvorstand sehr, dass das neue Jahr 2025 mit der Gründung einer weiteren, unselbständigen Unterstiftung beginnen konnte. Das Ehepaar Renate und Joachim Hellriegel hat sich nach langjähriger und großzügiger Spendentätigkeit entschlossen, zusätzlich eine eigene Unterstiftung ins Leben zu rufen. Mit diesem Schritt möchten sie nicht nur mit gutem Beispiel vorangehen, sondern auch an eine bemerkenswerte Persönlichkeit erinnern, die sowohl für ihre Familie als auch für die sächsische Gemeinschaft von besonderer Bedeutung ist. Es handelt sich um D. Dr. Georg Adolf Schuller, den bekannten Biografen von Samuel von Brukenthal und Johann Filtsch. In nebenstehendem Beitrag erläutern Renate und Joachim Hellriegel ihre Motivation zur Einrichtung der Unterstiftung und geben einen kurzen Einblick in Leben und Wirken des auf diese Weise Geehrten.
Vorstand und Beirat der Stiftung danken herzlich den beiden Stiftern für ihr langjähriges Engagement, das in der Gründung der Unterstiftung seinen vorläufigen Höhepunkt gefunden hat. Verbunden mit diesem Dank ist auch die Hoffnung, dass dieses Beispiel möglichst viele Nachahmer findet und weitere Unterstiftungen gegründet werden. Es soll an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen werden, dass eine namensgebundene Unterstiftung einer Mindestausstattung von 10 000 Euro bedarf. Sie dient automatisch der Sicherung unseres kulturellen Gedächtnisses in Gundelsheim.
Ein Schwerpunkt im letzten Jahr bestand darin, die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek und deren Stiftungszweck einer größeren (sächsischen) Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dazu wurden anlässlich des Heimattages in Dinkelsbühl sowie des „Großen Sachsentreffens“ in Hermannstadt Präsentationen durchgeführt, die über die Aufgaben und Ziele der Stiftung informieren.
JEDE SPENDE ZÄHLT und hilft, den Kapitalstock der Stiftung auszubauen, und damit hilft JEDE SPENDE auch, unsere 900-jährige Geschichte zu bewahren und künftigen Generationen zugänglich zu machen.
Spender und Spenderinnen haben nach wie vor als Vorteil die steuerliche Absetzbarkeit der Spenden, falls gewünscht, die Veröffentlichung in den Spenderlisten oder ab einem Betrag von 1000 Euro einen Eintrag in der Stiftertafel.
Der Vorstand der Stiftung Siebenbürgische Bibliothek hofft, dass wir gemeinsam den bislang erfolgreichen Weg fortsetzen können!
Weitere Informationen, Stiftertafeln und Fotos sind zu finden unter: www.stiftung-siebenbuergische-bibliothek.de
Der Vorstand
Das Konto der Stiftung Siebenbürgische Bibliothek bei der Volksbank Oberberg eG, BIC: GENODED1WIL,
hat die IBAN: DE75 3846 2135 0211 0290 13.
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